Rudolf Steiner Kindergarten
in Burgdorf im Emmental

Verein

Verein

Der Verein unterstützt den Kindergarten ideell, rechtlich und finanziell. Der Mitgliederbeitrag beträgt Fr. 40.- im Jahr. Der Vorstand führt alle Geschäfte, welche den Kindergartenbetrieb ermöglichen. Er arbeitet ehrenamtlich.

Vereinsvorstand

  • Christian Frey, Oberburgstr. 19f, 3400 Burgdorf
    Vorsitz, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen
  • Philippe Marti, Frommgutweg 26, 3400 Burgdorf
    Sekretariat
  • Bettina Schärer, Finkfeld 8A, 3400 Burgdorf
    Öffentlichkeitsarbeit und Elternvertreterin
  • Hofer Yvonne, Dahlienweg 3, 3400 Burgdorf
    Finanzen
  • Maurer-Roschi Franca, Neuengasse 10, 3400 Burgdorf
    Spenden, Elternvertreterin
  • Pulver Kathrin, Doktorhaus, 3412 Heimiswil
    Kindergärtnerin
  • Oesterle Hanna, Mattenhof 6, 4932 Lotzwil
    Spielgruppenleiterin

Leitbild

Leitbild

Aus dem Leitbild der Rudolf Steiner -Kindergärten, -Spielgruppen und -Kleinkindeinrichtungen der Schweiz
Die Erziehenden im Frühkind- und Vorschulbereich unterstützen und begleiten die Entwicklung und Selbstwerdung des Kindes und tragen der individuellen Förderung Rechnung. Die ersten Kindheitsjahre bis zur Schulreife im 7. Lebensjahr bilden die Grundlage für alle späteren biografischen Prozesse und brauchen daher einen besonderen Schutz. Alle pädagogischen Bemühungen zielen daraufhin, die leibliche, seelische und geistige Gesundheit als Voraussetzung für die spätere Entwicklung, Lernbereitschaft und Bewältigung des Lebens zu fördem.

Leitsätze

  • Alles zu seiner Zeit
  • Jedes Kind entwickelt sich einerseits nach allgemeinen Entwicklungsgesetzen und andererseits nach individuellen Gegebenheiten. Dem Kind Zeit zu lassen, ermöglicht die notwendige Organreife. Auch das Gehirn bedarf der Reifungszeit bis hin zur bestmöglichen intellektuellen Kapazität im Schul- und Erwachsenenalter. Die an der Organreife wirkenden Kräfte stehen später als Bewusstseins- und Denkkräfte zur Verfügung. Diese Lebenskräfte gilt es für eine optimale Entwicklung zu erhalten, statt sie durch intellektuelle Einseitigkeit zum falschen Zeitpunkt frühzeitig zu verbrauchen.
  • Vorbild und Nachahmung
  • Die altersspezifische Lerndisposition im frühen Kindesalter ist die Nachahmefähigkeit. Das Gehen, den Spracherwerb und das Erleben des eigenen Denkens lernt das Kind nicht durch technisch vermittelte Erfahrungen, sondern nur durch tätige menschliche Vorbilder und ihre Zuwendung.
  • Sinneserfahrungen
  • Unsere Pädagogik legt grossen Wert darauf, dem Kind vielfältige und echte Sinneserfahrungen zu ermöglichen. Das fördert ein realitätsbezogenes Denken und bildet die Grundlage für ein verantwortungsvolles Umgehen mit allem Lebendigen. Zu Gunsten von eigenen, lebendigen Lernerfahrungen in der realen Umwelt verzichten wir auf dieser Entwicklungsstufe bewusst auf technische Medien und Lernspiele.
  • Spiel
  • Dem freien kreativen Spiel kommt eine lebensbildende Bedeutung zu, und deshalb räumen wir ihm viel Zeit und Raum ein. Das natürliche Spielmaterial ist so gewählt, dass das Kind eine möglichst hohe Eigenaktivität entwickeln und seine Phantasiekräfte entfalten kann.
  • Rhythmus und Wiederholung
  • Rhythmus und Wiederholung sind tragende Elemente der Tages- und Wochenstruktur. Das Jahr gestalten wir im Einklang mit dem Jahreskreislauf und den verschiedenen Festeszeiten. Regelmässige Rhythmen und viel Wiederholung vermitteln dem Kind Sicherheit und Geborgenheit. Dadurch erlebt es die Weit als vertrauenswürdig und zuverlässig. Freie Tätigkeiten des Kindes, geführte Tätigkeiten durch die Erziehenden und künstlerische Aktivitäten wechseln in gesundem Rhythmus ab und kräftigen durch das wiederholende Tun die Willens- und Gedächtnisbildung des Kindes.

    Pädagogik

    Pädagogik

    Was wir wollen
    Wir unterstützen die Spielfreudigkeit und den Tatendrang des Kindes. Wir fördern die Phantasie des Kindes mit einfachen Spielsachen aus verschiedenen Naturmaterialien. In unserem Kindergarten stehen Märchen, Geschichten, Reigen, Verse und Lieder, die dem Jahreslauf mit seinen Festen entsprechen, ganz im Zentrum. Mit Malen, Formen und Werken unterstützen wir die harmonische Entwicklung des Kindes. Wir sind überzeugt, dass während der Kindergartenzeit das kindliche Spielen, die Nachahmung und die Sinneserfahrungen an erster Stelle stehen sollen.

    Recht auf Kindheit
    Sind Sie auch der Meinung, dass der Kindergarten den spielerischen Erfahrungen und nicht dem intellektuellen Lernen verpflichtet sein soll? Dass unsere Kinder noch Kinder sein dürfen? Dann sind Sie bei uns richtig. Wir setzen uns für die Kinder ein. All unser Bemühen gilt ihrer gesunden Entwicklung.

    Lehrplan für die Elementarstufe

    Eltern-Aktivitäten

    Eltern-Aktivitäten

    Der Kindergarten zeichnet sich in erster Linie durch eine nachhaltige Pädagogik aus. Dazu gehört auch, dass er nicht von den Familien isoliert stattfindet. Wenn sich die Eltern nicht nur für ihr Kind persönlich, sondern auch für die den Kindergarten tragende Gemeinschaft einsetzten, ist dies für das Kind bedeutsam. In dieser Gemeinschaft werden auch schöne, schmackhafte und heitere Dinge gemacht. Das Kind erlebt, dass es sich lohnt, gemeinsam "die Welt zu verschönern". Im Gegensatz zu den meisten Berufsarbeiten haben die Gemeinschaftsarbeiten der Kindergarteneltern für die Kinder fassbare Wirkungen: Es entstehen schöne Näharbeiten, feine Langos, Waffeln; an den Marktständen findet durchschaubarer Handel ("Verkäuferlis") statt; ein Fest mit Kuchen, Spielen und Musik wird gefeiert.

    Im Vergleich mit dem staatlichen Kindergarten muss der Rudolf Steiner Kindergarten ungefähr mit dem halben Budget auskommen. Die Elternaktivitäten tragen fast 10% zum Budget bei.

    Der Kindergarten muss in der Öffentlichkeit positiv bekannt sein, damit alle Jahre wieder genug Kinder kommen. Mit geschmückten Marktständen, mit schönen Produkten aus natürlichen Materialien und einem tollen Fest am Tag der offen Tür bieten wir Gelegenheiten, mit dem Kindergarten in Kontakt zu kommen.

    Finanzierung

    Finanzierung

    Normalerweise werden die Betriebskosten des Kindergartens zu rund 75% durch Elternbeiträge gedeckt. Ungefähr 15% der Einnahmen sind Spendengelder und Mitgliederbeiträge aus der Vereinigung, die restlichen 10% kommen aus dem Erlös von Anlässen. Die Beiträge sind nach dem Einkommen der Familien abgestuft (6% des steuerbaren Einkommens + 1% des steuerbaren Vermögens pro Jahr).

    Im Kindergartenjahr 2020/2021 werden wir von der T. Nydegger Stiftung finanziell unterstützt. Das erlaubt uns noch vermehrt Familien mit kleinen monatlichen Beiträgen zwischen Fr. 100.- und Fr. 300.- aufzunehmen.